Die 7. Hilfsmitteltagung an der Uni Witten Herdecke beschäftigt sich mit dem Thema „Dekubitusprophylaxe“

Gleichwohl Dekubitusprophylaxe und -therapie die mit am besten untersuchten Themen in der Pflege sind, wirft die Praxis der Versorgung immer noch eine Reihe von Fragen auf. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Einsatz von Hilfsmitteln ergeben sich zahlreiche Unsicherheiten, denn Patentrezepte lassen sich nicht aussprechen. Nicht zu Unrecht erfolgt die Hilfsmittelversorgung immer im Einzelfall. Pflegefachkräfte, vor allem aber auch Ergo- und Physiotherapeuten sowie Mitarbeiter der Sanitätshäuser und Homecare Unternehmen müssen individuell fundierte Vorschläge machen und eine überzeugende Argumentation für oder gegen eine bestimmte Hilfsmittelversorgung vorlegen, die von den Sachbearbeitern der Kostenträger bzw. den Mitarbeiter des MDKs nachvollziehbar geprüft werden kann.

Um auf diesem Wege das Beste und Notwendige für die Patienten herausholen zu können, widmet sich die 7. Hilfsmitteltagung am 31.10.2014 ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr in Intensivworkshops der Fragestellung: „Wann sind welche Anti-Dekubitussysteme notwendig?“

Ausgehend von einer differenzierten Darstellung der Pathophysiologie werden die möglichen Grundmechanismen der Dekubitusprophylaxe und die Vielfalt ihrer technischen Umsetzung vorgestellt. Diese Betrachtungen werden ergänzt durch Ausführungen zur Bedeutung von Assessmentinstrumenten. Kann man ihnen außer Aussagen zum Dekubitusrisiko auch Hinweise hinsichtlich der zu wählenden Versorgungkonzeption entnehmen?

Im zweiten Teil der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, sich in 3 Mini Workshops anhand konkreter Hilfsmittel (Ausstellung) intensiver mit einzelnen Produkten zu befassen. Begleitet wird dieser Teil durch zahlreiche Möglichkeiten zum moderierten fachlichen Austausch, z.B. im Rahmen eines Wissenstestes.

Zum Abschluss geht es noch einmal die Versorgungspraxis: Wie sage ich es dem  Kostenträger? In der Abschlussrunde werden die Ergebnisse des Tages zusammengefasst um überzeugende Argumente für eine notwendige individuelle und zweckmäßige Hilfsmittelversorgung formulieren zu können.

  • Zielgruppe: Pflegefachkräfte, Mitarbeiter aus Homecare Unternehmen und Sanitätshäusern, Ergo- und Physiotherapeuten, Heilerziehungspädagogen und andere Mitarbeiter aus Rehabilitationseinrichtung
  • Zielsetzung: Vertiefung der Kenntnisse und Verbesserung der Versorgungskompetenz. Lernen Sie, Produkte kritisch zu beurteilen. Tauschen Sie sich mit Experten über neue Entwicklungen und Versorgungskonzepte aus.

Interessierte können hier den Veranstaltungsflyer herunterladen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s