Im Folgenden finden Sie  eine kommentierte Link-Liste, mit ergänzenden Informationen zum Thema Hilfsmittelversogung und Optimierung des individuellen Versorgungsprozesses. Wenn Sie uns weitere interessante Informationsmöglichkeiten mitteilen möchten, schicken Sie doch einfach eine E-Mail mit Quellenangabe und einem kurzen Kommentar!

Datenbanken und Portale

  • Barrierefrei kommunizieren: Die Datenbank Barrierefrei kommunizieren informiert zu behinderungskompensierenden assistiven Technologien und zu barrierefreier Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Ziel ist es, behinderten Menschen die Teilhabe an der Informationsgesellschaft durch Zugang zu Computern, mobilen Endgeräten und zum Internet zu ermöglichen.
  • Europäisches Netzwerk mit Informationen zu technischen Hilfsmitteln (EASTIN): EASTIN bietet eine sehr umfangreiche Sammlung  von Informationen zu Hilfsmitteln für Menschen mit Behinderung, da Informationen zu technischen Hilfsmitteln aus sechs europäischen Hilfsmitteldatenbanken zusammengeführt werden.
  • Hilfsmittelverzeichnis des GKV Spitzenverband: Im Online-Hilfsmittelverzeichnis des GKV Spitzenverbandes kann man in den 33 unterschiedlichen Produktgruppen, sowie in 6 weiteren Produktgruppen für Pflegehilfsmittel nach den aktuell dort gelisteten Produkten recherchieren. Das nach §139, SBG V  gesetzlich vorgeschriebene Hilfsmittelverzeichnis wird vom GKV- Spitzenverband erstellt und aktualisiert.
  • Der Verein Kommhelp e.V. betreibt ein Internetportal zur Förderung  kommunikativer Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen. Viele der vorgestellten Lösungen beruhen auf der Nutzung kostenfreier Software-Produkte am PC. Kommhelp e.V. ist gemeinnützig und arbeitet unabhängig von kommerziellen Anbietern von Kommunikationshilfen.
  • REHADAT: Das Online-Hilfsmittelportal REHADAT bietet eine umfassende Auflistung und Beschreibung von technischen Hilfen. Neben umfangreichen Recherchemöglichkeiten stehen Links zu erfolgreichen Versorgungsbeispielen, Literatur, Urteilen und Adressen zur Verfügung.

Modelle und Assessments

  • Bedarfsermittlungsbögen von RehaKIND e.V.: Die internationale Fördergemeinschaft Kinder- und Jugend- Rehabilitation e.V. (RehaKIND e.V.) arbeitet an Konzepten zur Optimierung der Hilfsmittelberatung und -versorgung für Kinder und Jugendliche. Die von RehaKIND entwickelten Bedarfsermittlungsbögen (BEB) für die Kinderversorgung dienen der Qualitätssicherung, indem sie die Transparenz des Versorgungsprozesses für alle Beteiligten erhöhen. Die Anerkennung dieser BEB steigt im Gesundheitswesen daher stetig an. Mit Unterstützung von rehaKIND e.V. wurden 2014/ 2015 die, ursprünglich zur interdisziplinären Kinderversorgung erstellten, BEB an den Erwachsenenbereich angepasst und im Rahmen einer Masterarbeit hinsichtlich der Praktikabilität evaluiert. Die Bedarfsermittlungsbögen für die Erwachsenenversorgung können Sie hier zum Einsatz in Ihrem Arbeitsalltag downloaden.
  • Functioning Everyday with a wheelchair (FEW) Seating- Mobility Outcomes: Dieses Assessment (bisher nur in englischer Sprache) dient der Bewertung  des Ergebnisses von Rollstuhlversorgungen mit Bezug zur Rollstuhlnutzung bei Aktivitäten des täglichen Lebens. Für Forschungszwecke liegt eine nicht validierte deutsche Übersetzung vor. Bei Interesse schreiben Sie uns eine E-Mail!
  • MPT Modell und dazugehörige Assessments (z.B. ATD PA): Das MPT Modell und die dazugehörigen Assessments  liegen bisher in englischer Sprache am Institute des Matching Person & Technology, Inc. vor. Modell und Assessments dienen der Hilfsmittelberatung und –versorgung mit dem Ziel einer Übereinstimmung von Person und Hilfsmittel, sodass die Person bestmöglich mit dem Hilfsmittel in seiner Umwelt teilhaben kann. Das Assessment ATD PA wurde bereits im Rahmen von Bachelor- Arbeiten an der Hogeschool Zuyd/ NL ins Deutsche übersetzt und für den deutschen Sprachraum angepasst. Das MPT- Modell mit seinem Assessment ATD PA für den deutschsprachigen Raum ist im Oktober 2014 im Rahmen der Edition Vita Activa Reihe des Schulz- Kirchner Verlages veröffentlicht worden.
  • Online-Fragenkatalog „iRollstuhlberater„: Wer auf einen Rollstuhl angewiesen ist, hat viele Fragen: Wie breit darf er sein? Welches Modell eignet sich für den Sport, welche für den Alltag? Und was gilt es bei Ergonomie und Dämpfung zu beachten? Mit dem iRollstuhlberater können sich Rollstuhlfahrer auf das Beratungsgespräch im Sanitätshaus vorbereiten.
  • PIADS: Das Assessment PIADS dient der Messung der psychosozialen Auswirkungen eines beim Nutzer vorhandenen Hilfsmittels. Der PIADS liegt in einer ersten deutschen, noch zu überarbeitenden, Version vor.
  • Versorgungschecklisten des Qualitätsverbundes Hilfsmittel e.V. (QVH): Der QVH ist ein Zusammenschluss von Unternehmen der Hilfsmittelindustrie und Leistungserbringern (Fachhandel). Er erstellt Qualitätsstandards für die Hilfsmittelversorgung, qualifiziert und überprüft seine zertifizierten Mitglieder. Der QVH hat anhand von Produktgruppen sortiert Versorgungschecklisten zur Hilfsmittelversorgung erstellt.
  • Der Rollstuhl-Ratgeber® (SPECTARIS):  SPECTARIS steht für den Verband der Hightech-Industrie und dessen Mitglieder: Alu rehab ApS, Bischoff & Bischoff GmbH, Otto Bock HealthCare GmbH, Dietz GmbH, Etac GmbH, Invacare GmbH, Meyra GmbH und Sunrise Medical GmbH & Co. KG. Der Rollstuhlratgeber soll als erste Orientierungshilfe im Prozess der Rollstuhlversorgung dienen. Im Zentrum steht die klientenbezogene Planung und Versorgung, die auch spezielle Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt. Zur Verfügung stehen ein Anforderungskatalog und Checklisten für die Planung von Versorgungen mit manuellen Rollstühlen.

Rehabilitation

  • Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR): Die DVfR versteht sich als Fachforum für Fragen der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, in dem sich „Reha-Fachleute“ und „Experten in eigener Sache“  gleichberechtigt austauschen können. Die DVfR betreibt online ein interdisziplinäres Diskussionsforum für Rehabilitations und Teilhaberecht.
  • Wheel chair Skills Training Programm (WSTP): Dieses Rollstuhltraining-Programm vom „Nova Scotia Rehabilitation Centre“ der Dalhousie University in Kanada unterstützt Rollstuhlnutzer mit Hilfe von Videos, Assessments und praktischen Tipps beim Einschätzen und Trainieren Ihrer Rollstuhl-Fahrfähigkeiten (bislang nur in englischer Sprache).

Weiterbildung und Qualifizierung

  • Universität Witten/ Herdecke: Seit 2009 bietet die Universität Witten/ Herdecke eine berufsbegleitende Weiterbildung zum geprüften Hilfsmittelexperten/Casemanager an. Zielgruppe hierfür sind Pflegfachkräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Heilerziehungspfleger oder auch Mitarbeiter von Sanitätshäusern und Home-Care Unternehmen.
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